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Die Beta vulgaris oder Rote Bete, in Österreich, Bayern und Südbaden auch der Rahner genannt, gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse. Herkunft der Beta vulgaris Die Beta vulgaris ist mit der Zuckerrübe und dem Mangold verwandt. Wie bei diesen ist auch von der Beta vulgaris keine Wildform bekannt, sondern nur die aus Kultur bekannte Gemeine Rübe (B. vulgaris subsp. vulgaris). Sie kam mit den Römern nach Mitteleuropa. Ihren Ursprung hat diese Kulturpflanze im Mittelmeer-Raum, wahrscheinlich in Nordafrika. Allerdings wird in der Literatur als Ausgangspunkt auch die Wildbete (bzw. Seemangold) genannt. Die heute übliche, gleichmäßig rote Farbverteilung ist ein Resultat der Weiterveredelung im 19. und 20. Jahrhundert.
Verwendung und Inhaltsstoffe von Beta vulgaris
Die augenfällige rote Farbe beruht hauptsächlich auf der hohen Konzentration des Glykosids Betanin aus der Gruppe der Betalaine. In der Vergangenheit wurde die Beta vulgaris auch als Färberpflanze eingesetzt. Betanin verwendet man heute noch als Naturfarbstoff für Lebensmittel, der aber nicht sehr hitzebeständig ist. Aufgrund ihres hohen Vitamin-B-, Kalium-, Eisen- und vor allem Folsäure-Gehalts ist die Beta vulgaris ein gesundes Gemüse, das für Rohkost-Salate verwendet oder als Beilage gereicht wird. Ferner ist die Rote Bete ein Bestandteil von Labskaus und Borschtsch. Die Blätter können gekocht gleichfalls verzehrt werden. Sie sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Der Saft der Rübe wirkt leistungsfördernd im Vergleich zur gleichen Menge Johannisbeersaft.
Quelle: Seite „Rote Rübe“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 5. Mai 2010, 20:37 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rote_R%C3%BCbe&oldid=74012595 (Abgerufen: 27. Mai 2010, 10:58 UTC) |





